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Schweineschmalz – gesünder als man denkt?

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Herstellung von Schweineschmalz

Schweineschmalz ist ein traditionelles Schmalz, das aus dem Fett des Schweines gewonnen wird. Es ist ein festes, weißliches Fett mit einem milden, nussigen Geschmack. Schweineschmalz wird seit Jahrtausenden in der Küche verwendet und ist in vielen Ländern eine beliebte Zutat.

Erste Erwähnung

Die erste Erwähnung von Schweinefett findet sich in einem ägyptischen Papyrus aus dem 16. Jahrhundert v. Chr. In diesem Papyrus wird das Schmalz als Zutat für Salben und Salbe verwendet. Im antiken Griechenland und Rom war das Fett ebenfalls eine beliebte Zutat in der Küche. Es wurde zum Kochen, Backen und Frittieren verwendet.

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Zubereitungsarten

Die Herstellung von Schweineschmalz ist relativ einfach. Zuerst werden die Fettstücke des Schweines, z. B. Bauchspeck, Schmalzbacken oder Speckwürfel, in einem Topf erhitzt. Dabei wird das Fett aus dem Fleisch herausgelöst. Sobald das Fett ausgelassen ist, werden die Grammel ( Grieben ), also die festen Bestandteile des Fettes, abgeschöpft. Das übrige Fett ist das Schmalz.

Es gibt zwei Hauptzubereitungsarten für Schweineschmalz:

  • Die klassische Methode besteht darin, das Fett langsam bei niedriger Temperatur auszulassen. Das dauert etwa zwei bis drei Stunden.
  • Die schnelle Methode besteht darin, das Fett bei hoher Temperatur auszulassen. Das dauert etwa eine Stunde.

Regionale Unterschiede

In verschiedenen Regionen gibt es unterschiedliche Zubereitungsarten für Schmalz. In Deutschland wird Schweineschmalz oft mit Zwiebeln oder Knoblauch zubereitet. In Österreich wird Schweineschmalz oft mit Grammeln, also gebratenen Grieben, hergestellt. In Polen wird es oft mit Kräutern oder Gewürzen aromatisiert.

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Verwendung

Das natürliche Fett wird in der Küche für verschiedene Zwecke verwendet. Es kann zum Kochen, Backen und Frittieren verwendet werden. Schweineschmalz ist ein gutes Bratfett, da es einen hohen Rauchpunkt hat. Es verleiht Speisen einen milden, nussigen Geschmack.

Inhaltsstoffe

Schweineschmalz ist ein Fett mit einem hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren. Es enthält auch Vitamin E und Provitamin A.

Inhaltsstoffe von 100 g Schweineschmalz

  • Wasser: 0 g
  • Eiweiß: 0,1 g
  • Kohlenhydrate: 0 g
  • Fett: 100 g
    • Gesättigte Fettsäuren: 39,02 g
    • Einfach ungesättigte Fettsäuren: 44,48 g
    • Mehrfach ungesättigte Fettsäuren: 12,06 g
  • Cholesterin: 100 mg

Energie: 897 kcal

Gesundheitliche Aspekte

Die gesundheitlichen Aspekte sind umstritten. Einerseits wird es als gesundes Fett mit einem hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren angesehen. Andererseits enthält es auch einen gewissen Anteil an gesättigten Fettsäuren.

Pro:

  • Es enthält einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren.
  • Ungesättigte Fettsäuren sind wichtig für die Gesundheit des Herzens.
  • Ausserdem enthält es auch Vitamin E und Provitamin A.

Contra:

  • Das Fett enthält auch einen gewissen Anteil an gesättigten Fettsäuren.
  • Gesättigte Fettsäuren können das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen.

Abwandlungen

Neben Schweineschmalz gibt es noch andere Arten von Schmalz, z. B. Gänseschmalz, Butterschmalz oder Kokosfett. Gänseschmalz hat einen höheren Rauchpunkt als Schweineschmalz und eignet sich daher besonders gut zum Frittieren. Butterschmalz ist ein weiches, streichfähiges Fett mit einem milden Geschmack. Kokosfett hat einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren und sollte daher nur in Maßen konsumiert werden.

Tipps zur Herstellung und Verwendung

  • Um Schmalz herzustellen, verwenden Sie am besten frisches Fett von einem guten Metzger.
  • Das Fett sollte vor der Verarbeitung gut abgekühlt sein.
  • Das Fett langsam bei niedriger Temperatur auslassen.
  • Die Grieben können für andere Gerichte verwendet werden, z. B. für Griebenschmalz oder Grammeln.
  • Das Schmalz sollte kühl und dunkel gelagert werden.

Schweineschmalz ist ein vielseitiges Fett, das in der Küche für verschiedene Zwecke verwendet werden kann. Es ist ein gutes Bratfett mit einem milden, nussigen Geschmack.

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