steak 2936531 1920

Rezept für Zwiebelrostbraten mit Bandnudeln:

Zwiebelrostbraten Rezept: Geschichte, Herkunft und Variationen

Zwiebelrostbraten

Zwiebelrostbraten ist ein Klassiker der österreichischen und süddeutschen Küche, der für seine zarten Rindersteaks und die aromatische Zwiebelsauce bekannt ist. Serviert mit Bandnudeln oder Bratkartoffeln, ist dieses Gericht ein wahrer Gaumenschmaus für Fleischliebhaber. In diesem Beitrag erfahren Sie alles über die erstmalige Erwähnung, die Herkunft, die Verbreitung, verschiedene Abwandlungen, gesundheitliche Aspekte und erhalten natürlich ein detailliertes Rezept inklusive Nährwertangaben.

Erstmalige Erwähnung und Herkunft

Der Zwiebelrostbraten hat seine Ursprünge im 19. Jahrhundert und wurde erstmals in Wiener Kochbüchern erwähnt. Das Gericht stammt aus der Wiener Küche und hat sich schnell in den süddeutschen Raum, insbesondere nach Bayern und Schwaben, verbreitet. Der Begriff „Rostbraten“ leitet sich vom „Rösten“ ab, was im Wiener Dialekt das Anbraten von Fleisch bedeutet. Traditionell wurde es als Sonntagsessen serviert und galt als Festtagsgericht.

Verbreitung

Heute ist Zwiebelrostbraten ein fester Bestandteil der österreichischen und süddeutschen Gastronomie. Er wird in vielen Restaurants und Gasthäusern angeboten und ist auch international bekannt. Durch die einfache Zubereitung und die Verwendung hochwertiger Zutaten hat das Gericht seinen Platz in der klassischen Küche gefestigt.

Rezept für Zwiebelrostbraten mit Bandnudeln

Zutaten für 4 Personen

  • 4 Rinderfiletsteaks (je ca. 200 g)
  • 4 große Zwiebeln
  • 4 EL Mehl
  • 4 EL Öl (z. B. Sonnenblumenöl)
  • 500 ml Rinderbrühe
  • 200 ml Rotwein (trockener)
  • 2 EL Butter
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • 500 g Bandnudeln
  • Frische Petersilie zum Garnieren

Zubereitung

  1. Vorbereitung:
  • Zwiebeln schälen und in feine Ringe schneiden.
  • Die Rinderfiletsteaks mit Küchenpapier trocken tupfen.
  • Steaks beidseitig mit Salz und Pfeffer würzen.
  • 2 EL Mehl auf einen Teller geben und die Steaks darin wenden, überschüssiges Mehl abklopfen.
  1. Steaks anbraten:
  • In einer großen Pfanne 2 EL Öl erhitzen.
  • Die Steaks bei hoher Hitze von jeder Seite ca. 2–3 Minuten scharf anbraten, bis sie eine goldbraune Kruste haben.
  • Steaks aus der Pfanne nehmen, in Alufolie wickeln und warm halten.
  1. Zwiebeln braten:
  • Restliches Öl in die Pfanne geben.
  • Zwiebelringe hinzufügen und bei mittlerer Hitze goldbraun braten (ca. 10 Minuten).
  • Gelegentlich umrühren, damit die Zwiebeln gleichmäßig bräunen.
  1. Sauce zubereiten:
  • 2 EL Mehl über die gebratenen Zwiebeln streuen und unter Rühren 1–2 Minuten anrösten.
  • Mit Rotwein ablöschen und kurz aufkochen lassen.
  • Rinderbrühe hinzufügen und unter Rühren aufkochen.
  • Die Sauce bei schwacher Hitze ca. 10–15 Minuten köcheln lassen, bis sie leicht eingedickt ist.
  • Butter unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  1. Bandnudeln kochen:
  • Während die Sauce köchelt, einen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen.
  • Bandnudeln nach Packungsanweisung al dente kochen.
  • Nudeln abgießen und kurz abtropfen lassen.
  1. Anrichten:
  • Die Steaks zurück in die Pfanne zur Sauce geben und bei schwacher Hitze 2–3 Minuten ziehen lassen.
  • Bandnudeln auf Tellern anrichten.
  • Je ein Steak auf die Nudeln legen.
  • Mit der Zwiebelsauce übergießen.
  • Mit frisch gehackter Petersilie garnieren.
  1. Servieren:
  • Heiß servieren und genießen.

Variationen und Abwandlungen

  • Fleischvarianten:
  • Statt Rinderfilet können auch Rinderlende, Rostbraten oder Rumpsteak verwendet werden.
  • Für eine günstigere Variante eignet sich Schweinefleisch oder Kalbsschnitzel.
  • Beilagen:
  • Bratkartoffeln, Kartoffelpüree oder Spätzle statt Bandnudeln.
  • Gemüsebeilagen wie grüne Bohnen oder gedünstetes Gemüse.
  • Sauce verfeinern:
  • Zugabe von Senf oder Sahne für eine cremigere Sauce.
  • Mit Thymian, Rosmarin oder Lorbeerblatt für zusätzlichen Geschmack.
  • Zwiebeln variieren:
  • Röstzwiebeln separat zubereiten und über das fertige Gericht streuen.
  • Balsamico-Zwiebeln für eine süß-saure Note.

Gesundheitliche Aspekte

Zwiebelrostbraten ist ein proteinreiches Gericht, das wichtige Nährstoffe wie Eisen, Zink und Vitamin B12 liefert. Allerdings enthält es auch einen höheren Fett- und Kaloriengehalt.

  • Fleischkonsum: Rindfleisch liefert hochwertiges Eiweiß, sollte aber in Maßen genossen werden.
  • Zwiebeln: Reich an Antioxidantien und entzündungshemmenden Stoffen.
  • Fettgehalt: Durch die Verwendung von Öl und Butter steigt der Fettanteil; sparsame Verwendung oder Alternativen wie Pflanzencreme können den Fettgehalt reduzieren.
  • Salzgehalt: Achten Sie auf den Salzgehalt, besonders wenn Brühe aus Instantpulver verwendet wird.

Tipps für eine leichtere Variante:

  • Ölmenge reduzieren oder eine beschichtete Pfanne verwenden.
  • Vollkornnudeln statt Bandnudeln für mehr Ballaststoffe.
  • Fettarme Brühe oder selbstgemachte Brühe nutzen.
  • Gemüsebeilage ergänzen, um den Gemüseanteil zu erhöhen.

Nährwertangaben pro Portion

Die folgenden Werte sind Durchschnittswerte und können je nach Zutaten variieren.

  • Kalorien: ca. 800 kcal
  • Fett: 35 g
  • Davon gesättigte Fettsäuren: 12 g
  • Kohlenhydrate: 70 g
  • Davon Zucker: 8 g
  • Eiweiß: 50 g
  • Ballaststoffe: 5 g
  • Salz: 3 g

Fazit

Der Zwiebelrostbraten ist ein traditionelles Gericht mit langer Geschichte und bleibt ein Favorit in vielen Küchen. Mit seinen vielfältigen Variationsmöglichkeiten kann er an unterschiedliche Geschmäcker und Ernährungsbedürfnisse angepasst werden. Probieren Sie dieses klassische Rezept aus und genießen Sie ein Stück österreichischer Kochkunst!

Stichwörter: Zwiebelrostbraten Rezept, österreichische Küche, Rindersteak, Zwiebelsauce, traditionelle Gerichte, Variationen, Gesundheit, Nährwerte


Guten Appetit!

Rezept Bandnudeln

Ähnliche Beiträge

  • Fleischerdäpfel

    Fleischerdäpfel (Modernisierte Version) Originalrezept: 1 Kilo Erdäpfel40 Deka Fleisch (am besten Fleischreste)5 Deka Fett (am besten Bratenfett)3 Deka Semmelbrösel, Salz3 Deka Fett2 Deka Weizenbrot oder Bersenmehl1 Zwiebel, Salz, Pfeffer5 Gramm Fleischextrakt oder Suppenwürze Man kocht die Erdäpfel in der Schale, schneidet sie und lässt sie in dem heißen Fett anbraten, bestreut sie mit Salz und…

  • Polentasterz mit Grammeln

    Polentasterz mit Grammeln-Tradition, Herkunft und Nährwerte Polentasterz mit Grammeln ist eine traditionelle Spezialität aus Österreich, die besonders in der Steiermark und Kärnten beliebt ist. Dieses herzhafte Gericht aus Maisgrieß und knusprigen Grammeln (Grieben) spiegelt die bodenständige Küche der Alpenregion wider und ist ein wahrer Gaumenschmaus für Liebhaber rustikaler Speisen. Erstmalige Erwähnung und Herkunft Der Sterz,…

  • |

    Bärlauchcremesuppe

    Bärlauchcremesuppe ist eine köstliche und gesunde Vorspeise, die besonders im Frühling beliebt ist. Bärlauch ist eine Pflanze mit einem knoblauchartigen Geschmack, die viele Vitamine und Mineralstoffe enthält. Um eine cremige und aromatische Bärlauchcremesuppe zu kochen, brauchen Sie folgende Zutaten: Die Zubereitung ist ganz einfach: Guten Appetit!

  • Pinzgauer Almrausch

    Hallo Naschkatzen! Heute möchte ich euch ein köstliches Dessert aus dem wunderschönen Pinzgau (Salzburger Land) vorstellen. Dieses süße Gericht ist eine wahre Gaumenfreude und wird dich mit seiner Kombination aus fruchtigen Preiselbeeren, cremigem Vanilleeis und einem Hauch von Rum verzaubern. Es geht sehr schnell und ist wirklich einfach zuzubereiten. Zutaten: So geht’s: Der Almrausch ist…

  • Traditionelle Krautfleckerl

    Hallo liebe Küchengeister, heute möchte ich euch ein tolles Rezept für Krautfleckerl vorstellen. Krautfleckerl sind ein traditionelles Gericht aus Österreich, das aus Nudeln und Weißkraut besteht. Es ist einfach zu machen, schmeckt lecker und ist perfekt für kalte Tage. Für dieses Rezept braucht ihr folgende Zutaten: So geht’s: Guten Appetit! Anmerkung: Je nach Geschmack kann…

  • Altwiener Erdäpfelsalat

    Original Altwiener Erdäpfelsalat: Rezept für den perfekten „schlotzigen“ Genuss Kaum eine Beilage ist so untrennbar mit der Wiener Küche verbunden wie der Altwiener Erdäpfelsalat. Er ist der Seelenverwandte des Wiener Schnitzels und die perfekte Begleitung zu Backhendl, Würsteln oder einer Brettljause. Das Geheimnis eines echten „Altwiener“ liegt in seiner Textur: Er darf niemals trocken sein,…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert